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Belästigender Lärm am Arbeitsplatz bewirkt
- - Abnahme der Konzentrationsfähigkeit
- - Irritationen
- - Müdigkeit
- - Erschöpfung
- - schlechte Laune
- - verminderte Leistungsfähigkeit
- - schlechtere Zusammenarbeit
Lärmuntersuchungen ergaben
- - Erhöhte Lärmpegel, schwankende oder unerwartete Geräusche setzen die geistige Leistungsfähigkeit herab.
- - Das Denken und Überlegen in einer lärmigen Umgebung ist anstrengender als in einer ruhigen Atmosphäre.
- - Bei Lärm versucht das Gehirn, die eintreffenden Signale zu entschlüsseln und zu verarbeiten. Dazu werden grosse Abschnitte des Gehirns herangezogen, die dadurch für andere Aufgaben blockiert sind. Insbesondere informationshaltiger Lärm wie Sprachfetzen blockieren grosse Bereiche.
- - Der Störungsgrad ist besonders gross, wenn es sich um Sprechgeräusche handelt und diese – auch nur teilweise – verstanden werden können.
- - Im Lärm sinken Aufmerksamkeit und Reaktionszeit, Denkvorgänge laufen langsamer ab.
- - Lärm senkt die Effizienz – ergal, ob von Geräten oder Arbeitskollegen verursacht. Gegenmassnahmen oder noch besser eine optimale Arbeitsplatzplanung, die darauf ausgerichtet ist, Belästigung durch Lärm von vorn herein zu vermeiden, sind also eindeutig auch ein Gebot der Wirtschaftlichkeit.
- - Eine verbesserte Raumakustik bewirkt ein besseres Arbeitsklima. Dies wiederum erhöht die Leistungsfähigkeit. Je anspruchsvoller und schwieriger eine Arbeitsaufgabe ist, desto offensichtlicher ist dieser Effekt.
- - Wer sich vor Lärm schützt, arbeitet nicht nur effektiver, sondern lebt auch gesünder.
Lärmsituation in Grossraumbüros
In Grossraumbüros ist das Trennen von lauten und leisen Arbeitsplätzen durch grössere Abstände sowie das Abschirmen der einzelnen Arbeitsplätze extrem wichtig. Die Raumdecke sowie Stellwände oder Raumgliederungswände müssen nach Möglichkeit schallabsorbierend gestaltet sein, damit ein mittlerer Absorptionsgrad von 0,3–0,35 erreicht wird. Pegelabnahmen von mehr als 5 dB pro Abstandsverdoppelung können nur erzielt werden, wenn eine Akustikdecke mit Stellwänden kombiniert wird. Trotz solcher Massnahmen ist es in Grossraumbüros kaum möglich, vertrauliche Gespräche zu führen.
>> Die Lösung
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